Permakultur


Permakultur verstehen wir als eine lebendige Praxis, in der wir mit der Natur arbeiten und ihre Prinzipien bewusst in unseren Alltag integrieren. Es geht darum, natürliche Kreisläufe zu erkennen, zu fördern und Lebensräume zu gestalten, die sich langfristig selbst tragen und regenerieren.
Im Ökoversum zeigt sich Permakultur konkret in der Kultivierung von vielfältiger, lebendiger Nahrung. Wir bauen Gemüse in Mischkulturen an, kombinieren Pflanzen so, dass sie sich gegenseitig stärken, und gestalten Systeme aus Bäumen, Sträuchern und Kräutern.
Dabei setzen wir auch auf robuste Nahrungspflanzen wie Elsbeere, Baumnüsse oder Linsen und richten uns nach Standort und Klima. Vielfalt bildet die Grundlage für stabile, fruchtbare Systeme und fördert gezielt die Biodiversität.
Unsere Tiere sind Teil dieser Kreisläufe. Kune Kune Schweine, Enten sowie Hühner, Hasen und Wachteln unterstützen durch Bewegung, Dünger und natürliche Regulierung.
So entsteht ein Zusammenspiel von Boden, Pflanzen, Tier und Mensch, in dem Nahrung eingebettet wächst und Permakultur im Alltag lebendig wird.
Wir pflegen den Boden als lebendige Grundlage allen Wachstums. Durch schonende Bewirtschaftung, Humusaufbau und eine Vielfalt an Kulturen entstehen fruchtbare Systeme, die sich an veränderte klimatische Bedingungen anpassen und widerstandsfähig bleiben.
Wir schaffen einen Ort, an dem Menschen wieder in Verbindung mit sich selbst und der Natur kommen. Das Erleben von Wachstum, das Arbeiten mit dem Boden und der direkte Bezug zu Lebensmitteln stärken Wahrnehmung, Verantwortung und Vertrauen in natürliche Prozesse.
Wir nutzen Ressourcen im Kreislauf. Überschüsse werden geteilt, Abfälle werden zu Nährstoffen und alles wird wieder Teil des lebendigen Systems.
Hier wird sichtbar, wie lebendige Kreisläufe entstehen und Vielfalt wachsen kann. Im Zusammenspiel von Natur und Mensch entfaltet sich das, was das Ökoversum ausmacht.








